Schneller - Höher - Weiter   (Bildquelle: (c)Larissa Holl)

Schneller - Höher - Weiter

Kinder erleben ihre Umwelt mit allen Sinnen. Das ist in unserer Zeit gar nicht so einfach. Durch Reizüberflutung und Hektik des Alltags sind wir gezwungen, uns abzuschirmen, Informationen herauszufiltern. Das führt jedoch zu Isolierungen der Wahrnehmung. Als Folge davon werden Erfahrungen aus ihrem Zusammenhang gerissen.

Darunter leiden die Kinder und wir auch. Deshalb müssen wir die Sensibilisierung der elementaren Sinne wieder bewusst in unseren pädagogischen Alltag integrieren.

In diesem Sinne bieten wir heuer erstmals unsere Kindergesundheitswoche als Alternative zur herkömmlichen Sommerkinderbetreuung an. Gemeinsam mit den Kindern kochen wir vollwertig vegetarisch/vegan, bei Bedarf auch glutenfrei, laktosefrei und in jedem Falle halal.

Durch die Sinne bekommen wir Kontakt zur Welt, schaffen Verbindungen und Beziehungen. Schon für die Reformpädagogin Maria Montessori waren die Sinne „das Tor zur Welt".

... scheint heute die Devise zu sein. Unsere Kinder leben in einer reizüberfluteten Umwelt, vollgepackt mit Verlockungen aller Art, vieles davon nicht zum Vorteil. Kinder erleben ihre Umwelt mit allen Sinnen, doch sind sie in der Hektik der Zeit oft dazu gezwungen, sich abzuschirmen und Informationen herauszufiltern wodurch Erfahrungen aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Diese Grundidee gekoppelt mit meiner Erfahrung als Pädagogin bestärkten mich in meinem Entschluss, Kindern Raum zu geben um elementare Erfahrungen sammeln zu können, unabhängig von Leistung, frei von Erwartungen. Einziges Ziel ist, Wohlbefinden zu erzeugen, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Kinder müssen sich ihrer elementaren Sinne bewusst werden, die in der Hektik der Zeit leider oft verloren zu gehen scheinen.

Schon Maria Montessori wusste dass die Sinne "das Tor zur Welt "sind. Durch sie schaffen wir Bindungen und Beziehungen, sie sorgen dafür dass unsere Wahrnehmung umfassend ist.

So soll jede Aktivität aus der Überlegung heraus entstehen, "tut es mir gut, dann tu ich es", allerdings nicht aus konsumorientierter Sicht, sondern aus der elementarsten Sichtweise des "Wohlfühlens". Ein achtsamer Umgang mit sich selbst und dem eigenen Körper bietet außerdem eine gute Voraussetzung um Empathie zu entwickeln, die wichtig ist um soziale Kontakte pflegen zu können.


Hier kommt ein weiterer wichtiger Aspekt zum Tragen: stressbedingte Symptome wie Kopf-oder Bauchschmerzen treten in den Hintergrund. Elementares Basiswissen aus den Bereichen

  • Gesunde Ernährung
  • Bewegung
  • Balsam für die Seele

sind der Schlüssel zum Wohlbefinden!

Corinna Guggenberger-Holl